threedom - 3D-Druck Blog

3D-Druck Rückblick – KW 35/2017

Jeden Sonntag. Wie vesprochen erhältst du diesmal den 3D-Druck Rückblick und kannst dir in Ruhe anschauen, was du vielleicht verpasst hast.

Wenn du der Meinung bist, dass dies alles Schnee von gestern ist, möchte ich dich bitten, mir Trends, News oder Kurioses per Kontaktformular zuzusenden.

Ich durchforste viel, aber das Internet ist einfach riesig, hab ich zumindest gehört 😉

Viel Spaß mit dem Rückblick der KW 35 im Jahre 2017!

 

3D-Drucktreffen Ruhrgebi3D in Bochum – Recap

Gestern – am 02. September – fand das Ruhrgebi3D-Treffen im Labor in Bochum statt. Wir hatten Besuch vom 3D-Druckzentrum Ruhr und haben bemerkt, dass wir gemeinsam viel besser agieren könnten. Wir hoffen, dass wir da mal was starten können 😉

Es ist immer wieder schön, wenn man Gleichgesinnte trifft.

Wenn du im Ruhrgebiet wohnst und 3D-Druck-Enthusiasten im Ruhrgebiet suchst, dann musst du eigentlich ein Teil des Ruhrgebi3Ds werden.

Die Menschen im Ruhrgebiet sind verschieden, so auch die Menschen im Ruhrgebi3D.

Die Drucker sind verschieden. Sie reichen von klein bis groß und zeigen fast die gesamte Palette dessen, was das Fused Deposition Modeling (FDM) (noch) zu bieten hat.

Einige von uns besitzen auch schon SLA-Drucker, worauf ich bald auch näher eingehen werde.

Es ist egal, ob du einen Drucker hast, oder noch nicht. Es ist auch egal, ob du aus Dortmund, Unna, Recklinghausen oder Buxtehude kommst 🙂

Sei beim nächsten Mal am 07. Oktober 2017 im Labor in Bochum dabei! Wir würden uns freuen 🙂

Hier sind einige Fotos, die dich vielleicht auch etwas ermutigen, zu unseren Treffen zu kommen:

 CTC-Drucker im Servergehäuse versteckt - Ruhrgebi3D Rege Diskussionen um die Welt der 3D-Drucker - Ruhrgebi3D Ja, wir sind das Ruhrgebi3D

Der 60€ CherryPrinter von Vulcamanverzückt alle - Ruhrgebi3D Das Ruhrgebi3D in Diskussionslaune Kleiner CherryPrinter und große CTC-Serverdrucker

XYZprinting präsentiert Multifarben-3D-Drucker auf der IFA 2017 in Berlin

Farben. Viele Farben…

Es gibt derzeit sicher nichts schwierigeres im FDM-Druck als eine Methode zu entwickeln, um Objekte in ihrer vollsten Farbpracht auszudrucken.

Immer öfter werden die verschiedensten Methoden, externe Geräte und Multiextrudervarianten gezeigt, die dem Nutzer dieses Erlebnis ermöglichen möchten.

Manche schaffen vier Farben, aber bisher gibt es wenige Ideen, um in Vollfarbe drucken zu können.

Das möchte XYZPrinting nun mit dem da Vinci Color ändern, der auf der IFA 2017 vor Kurzem in Berlin vorgestellt wurde.

Wie soll der Vollfarbdruck in 3D mit dem da Vinci Color funktionieren?

Die Antwort ist relativ einfach.

Der Drucker nutzt bisher nur ein Material, das sogenannte CPLA (Color PLA). Dieses Material ist in einer neutralen Farbe gehalten und soll so konzipiert worden sein, dass es relativ schnell und einfach Farbe aufnehmen kann.

Mit einem Druckkopf, der dem aus deinem Tintenjetdrucker auf deinem Schreibtisch ähnelt und Patronen für die vier Farben des CMYK-Farbraums beinhaltet, wird das CPLA beim Drucken in der richtigen Farbe eingefärbt und erzeugt so einen 3D-Druck in Vollfarbe.

Ein Ausdruck sieht dabei so aus:

Vollfarbdruck im FDM-Verfahren mit dem da Vinci Color

Vollfarbdruck im FDM-Verfahren mit dem da Vinci Color (Quelle: XYZPrinting)

Auf dem ersten Blick sehen die Farben blass aus, aber ich denke, dass der erste Schritt in die richtige Richtung getan wurde und es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Farben schön leuchten und wir endlich unsere MiniMes in Vollfarbe ausdrucken können. Der Preis des da Vinci Color 3D-Druckers soll bei ca. 3600€ zur Markeinführung.

Das folgende Video zeigt die Veröffentlichung auf der IFA 2017:

Ist dies in deinen Augen auch der richtige Schritt hin zum Vollfarb-3D-Druck? Was denkst du über XYZPrinting und hast du schonmal einen 3D-Drucker von dieser Marke erworben?

Quelle:

da Vinci Color bei XYZprinting

NBA-Star Dwight Howard und PEAK stellen ersten Basketballschuh aus dem 3D-Drucker vor

Der chinesische Sportartikelhersteller PEAK hat in den letzten Tagen wohlmöglich den ersten 3D gedruckten Basketballschuh veröffentlicht. Die neue Schuhreihe des NBA-Spielers Dwight Howard (Charlotte Hornets), wird DH3 heißen und wurde in zwei Ausführungen vorgestellt.

Während die erste Variante in rot mit herkömmlichen Fertigungsverfahren produziert wird, ist die zweite Variante in weiß größtenteils aus dem 3D-Drucker. Dabei bestehen die 3D gedruckten Teile aus einer TPU Struktur und befinden sich am Außenbereich des Basketballschuhs sowie in der Mittel- bzw. Zwischensohle. Das für die Produktion verwendete 3D-Druckverfahren ist das Selektive Laser Sintern (SLS).

Obwohl Dwight Howard nach einigen Tests der Meinung ist, dass diese Schuhe besser sind als traditionell hergestellte, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis wir sie Live auf einem Basketballcourt zu Gesicht bekommen.

Hier mal ein Bild des 3D gedruckten Basketballschuhs:

3D gedruckter Basketballschuh von PEAK Sport für Dwight Howard

3D gedruckter Basketballschuh von PEAK Sport für Dwight Howard (Quelle: PEAK)

Würdest du dir 3D gedruckte Schuhe kaufen?

 

 

Neue Shell- und Infill-Strukturen für stabilere 3D-Drucke

Forscher der TU Delft und der TU Dänemark haben gemeinsam einen Weg gefunden, um einen knochenartigen, porösen Infill für den 3D-Druck zu entwickeln. Dabei kann diese Technik laut ihren Aussagen auf den verschiedensten 3D-Druckern eingesetzt werden. Auf diese Weise erhoffen sie sich, die Herstellung von 3D gedruckten Objekten dahingehend zu Individualisieren, dass der Infill passend zum jeweiligen Objekt hergestellt wird. Derzeit sind zwar viele Infillvarianten vorhanden, jedoch sind diese zumeist starr.

Mit den neuen Verfahren soll diese Flexibilität erreicht werden. Dabei werden die Anzahl der Perimeter sowie das Infill gemeinsam betrachtet und nicht getrennt voneinander. Das heißt, dass das Zusammenspiel der beiden Faktoren dafür sorgt, dass für jeden Anwendungsfall andere Kombinationen generiert werden können.

Diese beiden Video können die Idee ein wenig besser rüber bringen:

Hast du Interesse an den Daten des Forscherteams?

Die detaillierten Ergebnisse kannst du dir auf der Seite der TU Delft herunterladen.

 

 

thyssenkrupp TechCenter Additive Manufacturing eröffnet

In dieser Woche eröffnete in Mülheim an der Ruhr das thyssenkrupp TechCenter Additive Manufacturing. Warum es in meinen Augen ein richtiger Schritt ist und was anere Unternehmen daraus lernen können erfährst du in dem News-Artikel thyssenkrupp eröffnet TechCenter Additive Manufacturing

 

 

3D-Scantechnologie in den neuen Sony Smartphones Xperia XZ1 und XZ1 Compact

Mein noch-Smartphone ist ein Sony und ich habe ihn damals gekauft, weil mich die Kamera so fasziniert hat. Nun wechsle ich zu einem anderen Hersteller und bekomme prompt wieder Lust auf Sony 😉 Dass sie gute Kameras bauen und diese Technologie auch in ihren Smartphones einsetzen, wissen sicherlich viele. Du hoffentlich auch.

Aber, dass sie ihre neuen Geräte Xperia XZ1 und XZ1 Compact mit einer 3D-Scantechnologie ausstatten, erfährst du sicherlich das erste Mal von mir 😉 Die Namensgebung sollten sie zwar überdenken, aber was solls… Was mich verwundert, ist die Tatsache, dass diese beiden Geräte nicht zu den neuen Flagships gehören werden, aber im Gegensatz zu der “XZ Premium” Linie (Diese Namen – göttlich. NICHT) eben die Fähigkeit besitzen werden, Objekte 3D zu scannen.

Sony Xperia XZ1-Reihe mit integrierter 3D-Scan-Technologie

Sony Xperia XZ1-Reihe mit integrierter 3D-Scantechnologie (Quelle: Sony)

Im Gegensatz zu aktuellen App-Lösungen wird für die Erstellung der 3D-Modelle aus den Scans keine Cloud-Verbindung benötigt. Das ist sicherlich super für die unter uns, die nicht unbedingt all ihre Daten in der Datenautobahn wissen wollen. Laut Sonys Aussagen soll das Erstellen der 3D-Modelle so einfach sein wie das Knipsen eines Fotos.

Die hierfür verwendete App mit dem Namen “3D Creator” soll vier verschiedene Scan-Modi beinhalten:

  • Kopf-Scan
  • Gesicht-Scan
  • Food-Scan (Instagram in 3D?????)
  • Freiform-Scan

Nach einem Scan können die je 2MB (!!!) kleinen 3D-Dateien an Freunde und Verwandte per Whatsapp und Konsorten gesendet werden. Zudem besteht die Möglichkeit, die 3D-Dateien beispielsweise auf Sketchfab einer großen Masse zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus kannst du dein Kopf in diverse Spiele einfügen und per Upload zum 3D-Druckdienstleister dein letztes Abendmahl ausdrucken lassen.

Sony Xperia XZ1-Reihe mit integrierter 3D-Scan-Technologie

Sony Xperia XZ1-Reihe mit integrierter 3D-Scantechnologie. Hier die damit verbundene App (Quelle: Sony)

Ich kann mir den Einsatz von Smartphones als 3D-Scanner gut vorstellen. Zum Beispiel könnte ich in einem Museum am anderen Ende der Welt ein sehr interessantes Objekt scannen und meinen Freunden in Deutschland schicken. Oder den eigenen Hund, das eigene Kind etc.

Würdest du ein Smartphone in Zukunft danach aussuchen, ob es eine eingebaute 3D-Scantechnologie besitzt?

Quelle:

Sony

 

3D gedruckte “Polaroid” Kamera Instagif zeigt GIFs

Ich muss zugeben.

Ich bin süchtig.

Süchtig nach GIFs.

Während ich an manchen Tagen wie jeder normale Mensch meine Konversationen auf WhatsApp mit Schrift und Emojis führe, drehe ich an anderen Tagen auf und antworte auf fast alles mit GIFs. Hier versuche ich dies aber nicht so durchscheinen zu lassen, aber manchmal überkommt es mich 😉

Deswegen ist laut der Aussage eines guten Freundes die folgende Entwicklung wie geschaffen für mich.

Der Maker Abhishek Singh hat nämlich eine 3D gedruckte Polaroid Kamera entwickelt, die GIFs ausdruckt.

3D gedruckte Polaroid Kamera? GIFs? Ausdruckt?

Gute Frage(n). Ich versuche sie mal ganz kurz zu beantworten:

Wir haben eine Kamera, die kurze Videosequenzen aufnimmt und diese an eine Cartridge mit Display übermittelt, die so aussieht wie die Polaroid-Fotos.

Möchtest du diese Kamera mal nachbauen, kannst du dir die Anleitung auf imgur anschauen.

Hier mal ein kurzes Video zu dem 3D gedruckten Polaroid Kamera für GIFs:

 

 

Ich hoffe, dass dir dieser Rückblick gefallen hat 🙂

Hab einen grandiosen Start in die Woche und melde dich, wenn du Tipps für die nächste Woche hast bei mir.

Beste Grüße

 

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Über den Autor:

Mein Name ist Sercan und ich möchte euch hier das Thema 3D-Druck näher bringen und aufzeigen, was man alles damit machen kann. Zudem werde ich euch mit wertvollen Tipps und Tricks sowie Anleitungen versorgen.
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Kommentare

  1. Heusi  September 4, 2017

    Großartiger Eintrag 🙂
    <3

    Heusi

    antworten
    • Sercan  September 6, 2017

      Danke dir vielmals für den Besuch und dein Feedback 🙂

      antworten

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