Die besten 3D-Scanner 2023

Das 3D-Scannen ist nicht nur eine wunderbare Beschäftigung für viele Hobby 3D-Fans. Auch in der Industrie ist das Verfahren weit verbreitet – und die Tendenz steigend. Kein Wunder also, dass du mittlerweile aus einer Vielzahl von 3D-Scannern wählen kannst. Eine feine Sache, wäre diese große Auswahl nicht auch mit einer gewissen Unübersichtlichkeit verbunden. Speziell Anfänger in diesem Bereich haben es schwer. Aber keine Sorge: Nachfolgend haben wir die besten 3D-Scanner für dich aufgeführt und liefern dir zusätzliche alle wichtigen Infos zum Scannen der 3D-Objekte.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 3D-Scanner ermöglichen eine schnelle und einfache Digitalisierung von Objekten
  • Wählen kannst du zwischen bequemen Hand-Scannern aber auch professionelleren mobilen Geräten auf dem Markt
  • Unterschieden wird beim 3D-Scanverfahren grundsätzlich zwischen dem Structured-Light-Verfahren und dem bildgebenden 3D-Scan mittels mehrerer Kameras
  • Eingesetzt werden 3D-Scanner vor allem in der Industrie, aber auch in Bildungseinrichtungen und Unternehmen
  • Wir zeigen dir die aktuell besten 3D-Scanner auf dem Markt und statten dich mit allen wichtigen Informationen aus

Die besten 3D-Scanner

Mittlerweile kannst du auf dem Markt recht problemlos viele interessante 3D-Scanner entdecken. Längst nicht jedes Gerät bietet aber die gleichen Eigenschaften oder ist mit identisch vielen Betriebssystemen kompatibel. Damit du deine wertvolle Zeit nicht in eine lange Recherche investieren musst, haben wir diese Aufgabe für dich übernommen. Im Folgenden kannst du die aktuell besten 3D-Scanner unserer Auflistung entnehmen.

PlatzNameHerstellerScan-VerfahrenGenauigkeitMinimaler Scan-Bereich in mm x mm x mmBetriebs-Systemeca. PreisZum Shop*
1MINIRevopointDual-Kamera-BlaulichtBis zu 0,05 mm10 x 10 x 10Windows 8-11 (64 Bit), Mac, iOs, Android920Klick
2POP 2RevopointStructured LightBis zu 0,1 mm20 x 20 x 20Windows 8-11 (64 Bit), Android, iOS, Mac799Klick
3EinScan-SPShining 3DStructured LightBis zu 0,05 mm  1650Klick
4CR-Scan LizardCrealityLED+NIRBis zu 0,05 mm15 x 15 x 15 mmWin 10 (64Bit), Mac OS500-850Klick
5EinScan-SEShining 3DStructured LightBis zu 0,05 mm30 x 30 x 30 mmWin 10 (64 Bit), Win 7, Win 8840Klick
6POPRevopointStructured LightBis zu 0,3 mm30 x 30 x 30 mmWindows 8/10 (64 Bit), Android, iOS, Mac470Klick
7CR-Scan 01Creality Bis zu 0,1 mm Windows, Android, Mac540Klick

Der beste 3D-Scanner: Revopoint MINI

Der beste 3D-Scanner auf dem Markt ist in unseren Augen derzeit der MINI vom Hersteller Revopoint. Der Name ist hier Programm. Der Scanner ist handlich und mit einem geringen Gewicht ausgestattet, aber dennoch enorm leistungsstark. Gescannt wird mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Fps, zusätzlich ist die Einzelbildgenauigkeit mit bis zu 0,05 mm enorm präzise. Ein weiterer Vorteil ist die Kompatibilität. Du kannst den Scanner problemlos mit Android, Windows oder auch MacOS nutzen. Beachten musst du dabei, dass der Revopoint MINI nur den Indoor-Einsatz geeignet ist. Hier kannst du selbst kleine Objekte ab 10 x 10 x 10 mm mit einer enorme Genauigkeit scannen.

Allgemeine Infos:

  • Name: MINI
  • Hersteller: Revopoint
  • Scanverfahren: Dual-Kamera-Blaulicht
  • Genauigkeit: bis zu 0,05 mm
  • Minimaler Scanbereich: 10 x 10 x 10 mm
  • Betriebssysteme: Windows 8-11, 64 Bit macOs, Android
  • Besonderheiten: Geringes Gewicht, bis zu 10 Fps Scan-Speed
  • Vorteile: Einzelbildgenauigkeit bis zu 0,05 mm, starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, kompatibel mit MacOS, Android und Windows
  • Nachteile: bei größeren Objekten muss die Auflösung reduziert werden, nur für den Indoor-Bereich geeignet

Der beste günstige 3D-Scanner: Creality CR-Scan Lizard

Eine preisgünstigere Lösung für den 3D-Scan bietet dir Creality mit dem CR-Scan Lizard. Creality ist im Bereich der 3D-Herstellung ein bekanntes Unternehmen und vertreibt auch eine Vielzahl von entsprechenden Druckern. Der Scanner ist mit einer Genauigkeit von bis zu 0,05 mm enorm präzise und kann ab einem Scanbereich von 15 x 15 x 15 mm seine Arbeit aufnehmen. Auch der CR-Scan Lizard ist ein sehr handliches Gerät, welches sowohl für den Hand-Scan als auch für den Table-Scan genutzt werden kann. Optimal funktioniert der Scanner vor allem bei einfachen Objekten. Je nach Struktur und Feinheit ist bei diesen teilweise keine Nachbearbeitung erforderlich.

Allgemeine Infos:

  • Name: CR-Scan Lizard
  • Hersteller: Creality
  • Scanverfahren: LED+NIR
  • Genauigkeit: bis zu 0,05 mm
  • Minimaler Scanbereich: 15 x 15 x 15 mm
  • Betriebssysteme: Win 10 64 Bit, MacOS
  • Besonderheiten: Hand-Scan und Table-Scan möglich, teilweise keine Nachbearbeitung bei einfachen Objekten notwendig
  • Vorteile: optimal geeignet für das Scannen einfacher Objekte, preisgünstig, hochwertige Verarbeitung, Outdoor-Scan möglich
  • Nachteile: hohe PC-Systemanforderungen, komplexe Modelle können eine Herausforderung sein

Der beste Premium 3D-Scanner: Shining 3D EinScan SP

Ist das Budget etwas höher, ist unsere Empfehlung der EinScan SP von Shining 3D. Der Scanner kann mit einer Einzelbildgenauigkeit von bis zu 0,05 mm überzeugen. Weiterhin gibt es den Drehteller bei diesem Modell gleich mit dazu. Ebenfalls dabei ist eine clevere Software, die beim Zusammensetzen der einzelnen Scans wahre Wunderwerke vollbringt. Gut für alle nicht ganz so affinen Scan-Fans ist zudem die automatische Kalibrierung, mit der die Handhabung noch einmal deutlich erleichtert wird. Der Scanner ist zudem nahezu komplett einsatzbereit und muss lediglich mit wenigen Steckteilen zusammengesetzt werden.

Allgemeine Infos:

  • Name: EinScan SP
  • Hersteller: Shining 3D
  • Scanverfahren: Structured Light
  • Genauigkeit: bis zu 0,05 mm
  • Minimaler Scanbereich:
  • Betriebssysteme:
  • Besonderheiten: automatische Kalibrierung, clevere Software für das Zusammensetzen einzelner Scans, inklusive Drehteller
  • Vorteile: leichte Bedienung, enorm hohe Genauigkeit, hohe Kompatibilität, einfacher Aufbau
  • Nachteile: Support nicht immer leicht zu erreichen

Kriterien für die Wahl eines 3D-Scanners

Der optimale 3D-Scanner ist natürlich die berühmte „eierlegende Wollmilchsau“. Dieser kann also alles und das auf einem absoluten top Niveau. In der Praxis kostet ein solcher 3D-Scanner jedoch entweder ein Vermögen oder muss erst noch entwickelt werden. Damit du dennoch für dein Geld das beste Angebote bekommst, solltest du auf verschiedene Kriterien beim Kauf eines 3D-Scanners achten. Welche dies sind, erfährst du im Folgenden genauer.

Preis/Leistung

Gerade im Hobby-Bereich wird der Preis oftmals der ausschlaggebende Faktor bei der Entscheidung für oder gegen einen 3D-Scanner sein. Das Budget für den Kauf solltest du dir im Vorfeld bestenfalls genau überlegen. Das Ziel besteht darin, die maximale Leistung für das eigene Budget herauszuholen. Prüfe also, welche Eigenschaften des Scanners dir besonders wichtig sind und finde heraus, an welchen Stellen du vielleicht auch mit kleineren Lösungen gut leben kannst.

Einfachheit der Nutzung

Nicht jeder 3D-Scanner ist gleichermaßen einfach zu bedienen. Gerade in der Anfangszeit dieser Technologie waren die Geräte noch sehr unhandlich und konnten nur schwer bedient werden. Mittlerweile sieht dies anders aus. Viele Geräte sind auch für Anfänger problemlos zu nutzen und bieten zusätzlich gute Dokumentationen. Hast du noch nicht so viele Erfahrungen im Bereich des 3D-Scans gesammelt, solltest du also auf jeden Fall auf eine benutzerfreundliche Bedienung achten.

Genauigkeit

Die Genauigkeit ist ein elementarer Faktor, der nur in wenigen Fällen „verhandelt“ werden kann. Je nachdem, wie präzise und genau deine Scans sein müssen, spielt die Genauigkeit eine wichtige Rolle. In der Industrie ist zum Beispiel beim Scannen von Ersatzteilen oder präzisen Werkzeugen eine enorme Genauigkeit erforderlich. Im privaten Bereich muss diese meist nicht ganz so ausgereift sein. Dennoch solltest du aber darauf achten, dass für dein Budget möglichst die maximale Genauigkeit herausgeholt werden kann. In diesem Zusammenhang lohnt sich auch der Blick auf die dazugehörige Software. Mit einer guten Slicer-Software kannst du oftmals noch deutlich mehr aus deinen Scans herausholen.

Abstand zu Scanobjekt

Unterschiede gibt es zwischen den Geräten auch dahingehend, wie groß der Abstand zum zu scannenden Objekt ausfallen muss. Dieser Abstand ist von enormer Bedeutung. Du solltest stets versuchen, den optimalen Abstand einzuhalten. Ist dein Scanner zu weit weg oder zu nah dran am Objekt, kann dies zu einer Unterbrechung der Aufzeichnung führen. In der Regel wird der ganze Scan dann unbrauchbar und muss neu gestartet werden. Du solltest also darauf achten, dass dein 3D-Scanner mit einem angenehmen und gut umsetzbaren Abstand zum jeweiligen Scanobjekt arbeitet.

Scantechnologie und gewünschter Einsatzzweck

Einen Blick solltest du vor dem Kauf deines 3D-Scanners auch auf die verwendete Technologie werfen. Unterschieden wird hier zwischen verschiedenen Verfahren wie etwa dem bildgebenden Verfahren mit mehreren Kameras oder dem Structured-Light-Verfahren. Jedes Verfahren bringt natürlich seine ganz eigenen Vor- und Nachteile. Gleichzeitig ist somit auch nicht jede Technologie für jeden Einsatzzweck geeignet. Ein Beispiel hierfür ist die Arbeit im Outdoor-Bereich. Diese kommt nicht bei allen 3D-Scannern in Frage. Einige Geräte können auch hier problemlos arbeiten, andere tun dies gar nicht. Wieder andere benötigen möglicherweise optimale Lichtverhältnisse. Informiere dich also im Vorfeld des Kaufs genau darüber, welches Verfahren für deinen gewünschten Einsatzzweck die beste Lösung darstellt.

Scanbereichsgröße

Mit Blick auf die Scanbereichsgröße solltest du am besten gleich zwei Werte prüfen. Zum einen den minimalen Scanbereich. Zum anderen den maximalen Scanbereich. Im besten Fall kannst du deinen Scanner flexibel für kleinere und größere Objekte nutzen. So kannst du zum Beispiel kleine Schmuckstücke, aber auch größere Objekte wie ganze Räume mit dem Gerät bearbeiten. Fokussierst du dich beim Scannen ohnehin nur auf kleinere Objekte wie etwa Schmuckstücke, musst du hier aber natürlich nicht ganz so stark auf das Maximum achten.

Mobile Nutzung

In der Anfangszeit der 3D-Scanner waren die meisten Geräte enorm unhandlich. Diese waren stationär und somit an einen festen Standpunkt gebunden. Gleichzeitig waren die Geräte oftmals mit einer Vielzahl von Kabeln versehen, was nicht selten zu einem echten „Kabelsalat“ geführt hat. Wir raten dir deshalb dazu, auf einen möglichst mobilen Scanner zu setzen. Dieser sollte bestenfalls kabellos sein oder zumindest auch am Laptop genutzt werden können. Die gute Nachricht: Die meisten Geräte auf dem Markt sind sehr handlich und zum Teil nur wenige hundert Gramm schwer. Mit diesen hast du dann die freie Wahl, ob du per Hand scannst oder den Scanner für einen Table-Scan auf einem Tisch abstellst.

Scansoftware

Die Scansoftware ist ein wichtiger Faktor beim Kauf des passenden Gerätes, wird aber schnell in den Hintergrund gerückt. Dabei bestimmt genau dieses Tool, wie gut du dich durch den Scan navigieren kannst. Im besten Fall bietet der Hersteller eine eigene Software, die gut gepflegt wird und damit immer aktuell ist. Die Nutzerfreundlichkeit sollte auch hier gewährleistet sein, so dass du dich zügig durch die einzelnen Menüs und Funktionen klicken kannst. Nicht selten sorgen mangelhafte Softwares zudem für Abstürze oder andere Probleme. Diese kannst du vermeiden, wenn du auf eine hochwertige Scansoftware achtest.

Support vom Hersteller

Bei Rückfragen oder Problemen mit dem eigenen Gerät ist es immer gut, wenn man sich auf den Kontakt zum Support des Herstellers verlassen kann. Dies ist jedoch nicht bei allen 3D-Scannern der Fall. Achte am besten schon im Vorfeld darauf, auf welchen Wegen der Kontakt zum Kundensupport möglich ist. In vielen Fällen musst du dich bis zur Rückmeldung mehrere Tage gedulden. Auch die Sprache ist nicht immer identisch. Längst nicht jeder Hersteller bietet einen deutschsprachigen Support. Stattdessen ist Englisch eher die Regel.

Hast du damit gewisse Probleme, kannst du auch auf eine möglichst starke Community deines Scanners hoffen. In verschiedenen Foren und Portalen tauschen sich die Nutzer aus, unterstützen sich und helfen sich mit Ratschlägen weiter. Ist der Support nicht ganz lückenlos, ist dieser Aspekt besonders wichtig.

Mögliche Ausgabeformate

Genutzt werden von den 3D-Scannern heutzutage ganz verschiedene Ausgabeformate. Weit verbreitet ist das STL-Verfahren. Das Stereo-Litography-Format ist unter anderem auch die Verbindung zwischen 3D-Scannern und 3D-Druckern. Daneben gibt es aber noch zahlreiche weitere Formate. Diese bieten jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile im Vergleich zum STL-Verfahren, da beispielsweise zusätzliche Farben als Textur gespeichert werden können. Einige der bekanntesten Ausgabeformate haben wir hier für dich aufgeführt:

  • OBJ
  • 3DS
  • G3D
  • STEP
  • DWG
  • DXF
  • PTS
  • TXT
  • XYZ

Für wen sind 3D-Scanner geeignet?

Der Einsatzbereich von 3D-Scannern ist nahezu unbegrenzt. So nutzen verschiedene kleinere Unternehmen und Firmen diese Geräte. Zum Beispiel im Bereich der Zahntechnik, dem Möbeldesign oder auch dem Schmuckdesign. Zusätzlich können 3D-Scanner aber zum Beispiel auch für kleine Ersatzteile in der Industrie und dem Hobby-Bereich oder der Spiele-Entwicklung genutzt werden. Zudem sind diese gut für die Reproduktion von Tabletop-Figuren geeignet oder können in Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten zum Einsatz kommen.

Fazit: Schnell zum digitalen Modell

3D-Scanner hatten gerade zu Beginn ihrer Zeit nicht den allerbesten Ruf. Die Geräte waren oftmals nicht handlich, in der Bedienung komplex und haben auch nicht immer die versprochene Leistung gebracht. Mittlerweile hat sich die Branche deutlich entwickelt. Du kannst aus einer Vielzahl leistungsstarker Scanner genau das passende Gerät für deinen gewünschten Gebrauch auswählen. Achte dabei im Vorfeld unbedingt auf die wichtigsten Kriterien wie die Genauigkeit, den minimalen Scanbereich oder auch die verfügbaren Ausgabeformate. Gerade als Anfänger solltest du zudem auf eine leichte Bedienung und hohe Nutzerfreundlichkeit achten.

Häufig gestellte Fragen zu den besten 3D-Scannern

Für den eigenen Bedarf sollte ein 3D-Scanner gewählt werden, der für das jeweilige Budget die maximale Leistung bietet. Berücksichtigen solltest du vor allem die gewünschte Größe der Objekte, die Genauigkeit und das genutzte Scan-Verfahren.

3D-Scanner funktionieren nicht nur einigermaßen gut. Je nach Gerät und Einstellungen kannst du hochpräzise Scans erstellen, die zum Teil nicht von gedruckten Modellen aus dem 3D-Drucker zu unterscheiden sind.

Wie groß die kleinsten Objekte sein müssen, die du scannen möchtest, richtet sich nach dem jeweiligen Scanner. Der minimale Scanbereich ist nicht in allen Fällen gleichermaßen gering.

Mittels 3D-Scan können die Oberflächen von Objekten jeder Größe erfasst werden. Neben dem Scan von kleinen Gegenständen ist also auch das Scannen von ganzen Räumen möglich.

Die meisten Scanner können nahezu alle Oberflächen problemlos erfassen. Die einzige Ausnahme bilden oft besonders glänzende oder spiegelnde Oberflächen. Es kann sein, dass diese nicht vom Scanner erfasst werden können. In diesen Fällen werden die Oberflächen zuerst mattiert.

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