Die besten Resin 3D Drucker 2022

Um die Resin 3D Drucker ist in den vergangenen Jahren ein wahrer Hype entstanden. Viele der Produkte stehen hoch im Kurs und auch Neulinge interessieren sich immer häufiger für den Einstieg in die Druck-Welt. Doch welche Drucker sind wirklich gut und geeignet? Im Folgenden zeigen wir dir die aktuell besten Resin 3D Drucker auf dem Markt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mittlerweile sind viele gute Resin 3D-Drucker bereits zu erschwinglichen Preisen zu haben
  • Für die Bewertung der einzelnen Produkte sollten vor allem die eigenen Erwartungen, die Druckauflösung und das verwendete Verfahren als Maßstab genutzt werden
  • Unser Ranking zeigt dir übersichtlich die aktuell besten Resin 3D Drucker auf dem Markt

Die besten Resin 3D-Drucker

Um dir einen guten Überblick über die aktuell besten Resin 3D-Drucker zu verschaffen, haben wir die sieben besten Produkte in unserer Tabelle für dich aufgeführt.

PlatzNameHerstellerVerfahrenMaximale DruckauflösungBesonderheitenca. PreisZum Shop
1Mars 3ElegooDLP0,035 mm4K-Auflösung, großer Druckbereich, Pro Slicer Software gratis299 € Klick*
2Form 3FormlabsSLA (SLS)0,025 mmAutomatisierte Nachbearbeitungslösungen, Laser mit Leistungsdichte von bis zu 250 mW, konzipiert für den Nonstop-Betrieb4.600 € Klick*
3Photon SAnycubicDLP0,047 mmBeliebte Slicer Software, verbessertes UV-Modell, zwei Z-Achsen150 € 
4SL 1PrusaDLPKeine AngabeResin Sensor, automatisches Bad Leveling, Kipping des Resin durch FlexVat möglich1.600 € 
5HunterFlashforgeDLPKeine Angabe1080p Full HD-Lichtquelle, WiFi-Verbindung, großes Bauvolumen3.300 €Klick
6Core 530B9 CreationsDLP0,030 mmHohe Druckgeschwindigkeit, Filtersystem gegen Dämpfe und Gerüche, leichte Bedienung10.400 € 
7ElfinNova 3DLCD0,050 mmHochwertige Metall-Verarbeitung, Einbindung ins WLAN möglich, beliebte Slicing-Software250 € 

Der beste Resin 3D-Drucker: ELEGOO Mars 3

Mit dem Mars 3 hat Elegoo den Nachfolger des beliebten Mars 2 an den Start gebracht. Im Vergleich zum Vorgänger bietet dieser eine neue COB-Lichtquelle, setzt aber weiterhin auf das DLP-Verfahren. Die Druckgenauigkeit hat laut Hersteller im Vergleich zum Vormodell um 30 Prozent zugenommen. Das Druckvolumen beim ersten 4K-Drucker der Mars-Serie ist ausreichend hoch, zudem kannst du die beliebte Pro Slicer Software des Unternehmens gratis verwenden.

Allgemeine Infos:

  • Name: Mars 3
  • Hersteller: Elegoo
  • Resin-Druckverfahren: DLP (UV-Licht)
  • Druckbereich (L x B x H in mm): 143 x 89,6 x 175
  • Maximale Druckauflösung (Mikrometer): 35
  • Besonderheiten: 4K-Auflösung, großer Druckbereich, Pro Slicer Software gratis

Der beste günstigste Resin 3D-Drucker: Anycubic Photon S

Auch mit dem Anycubic Photon S findest du einen Nachfolger. In diesem Fall vom Anycubic Photon. Der S punktet mit rund 10W mehr Stärke in der Beleuchtung, zudem wird hier eine doppelt geführte Z-Achse geboten. Hergestellt wurde der Nachfolger übrigens auch aus Kunststoff, was diesen fast ein Kilogramm leichter als den Vorgänger macht. Der Preis ist ein klares Argument für diesen Drucker, der zudem mit einer beliebten Slicer-Software und einer leichten Bedienung überzeugen kann.

Allgemeine Infos:

  • Name: Photon S
  • Hersteller: Anycubic
  • Resin-Druckverfahren: DLP
  • Druckbereich (L x B x H in mm): 115 x 65 x 165
  • Maximale Druckauflösung (Mikrometer): 47
  • Besonderheiten: Beliebte Slicer Software, verbessertes UV-Modell, zwei Z-Achsen (doppelte Führung)

Der beste Premium Resin 3D-Drucker: Formlabs Form 3

Ein echtes Premium-Gerät ist der Formlabs Form 3. Hierbei handelt es sich um einen Drucker, der für den Nonstop-Betrieb konzipiert ist und auch am Desktop Qualität auf Industrieniveau bieten kann. Der Hersteller setzt auf ein SLA-Verfahren, welches laut eigenen Angaben aber verbessert wurde und nun als SLS-Verfahren bezeichnet wurde. Dank der automatisierten Nachbearbeitungslösungen hält sich dieser Aufwand zudem stark in Grenzen.

Allgemeine Infos:

  • Name: Form 3
  • Hersteller: Formlabs
  • Resin-Druckverfahren: SLA
  • Druckbereich (L x B x H in mm): 145 x 145 x 185
  • Maximale Druckauflösung (Mikrometer): 25
  • Besonderheiten: Automatisierte Nachbearbeitungslösungen, Laser mit Leistungsdichte von bis zu 250 mW, konzipiert für den Nonstop-Betrieb

SLA, DLP, MSLA, LCD – Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Auch wenn die Harz 3D-Drucker im Gesamtergebnis alle das Gleiche tun, tun sie dies nicht immer auf einem identischen Wege. Zwischen den einzelnen Drucktechnologien gibt es Unterschiede. Bei der Stereolithographie (SLA) werden Laser und Harz miteinander kombiniert und versprechen eine konstant hohe Präzision. Gerade bei größeren Flächen nimmt die Druckgeschwindigkeit jedoch rapide ab. Eine Alternative dazu ist die digitale Lichtverarbeitung (DLP). Hier wird anstelle eines Lasers eine digitale Projektionsfläche als Lichtquelle eingesetzt. Während beim Druck mit dem Laser jeweils nur ein Punkt ausgehärtet wird, werden bei einem DLP-Drucker komplette Schichten projiziert. Das sorgt im direkten Vergleich in der Regel für eine etwas höhere Druckgeschwindigkeit.

Eine weitere Alternative ist die Technologie des Liquid Crystal Displays (LCD), die auch als mSLA-Technologie bezeichnet wird. Gegenüber der digitalen Lichtverarbeitung kann diese auf ein digitales Mikrospiegelgerät verzichten. Der Grund liegt in den zahlreichen LEDs, die für das UV-Licht sorgen und durch den LCD-Bildschirm scheinen. Da es sich um eine Art „Maske“ handelt, ist auch der Begriff „maskierte SLA“ geläufig.

Auswahlkriterien für Harz 3D-Drucker

Um den passenden Harz 3D-Drucker finden zu können, solltest du unterschiedliche Auswahlkriterien bewerten. Welche das sind, siehst du im Folgenden.

Genutztes Druckverfahren

Eine wichtige Rolle spielt das genutzte Druckverfahren. Auf den ersten Blink wirkt es oftmals so, als würden alle Drucker das SLA-Verfahren nutzen. Das ist jedoch nicht korrekt. Prüfen solltest du, ob ein Laser oder eine Lichtquelle zum Einsatz kommt. Der Nachteil der DLP-Drucker ist, dass die Pixel nicht ganz rund sind. Diese haben jedoch eine immer höhere Auflösung, wodurch die Pixel und der Unterschied immer kleiner werden.

Druckbereich und Druckauflösung

Je nach gewünschtem Druck musst du beim Kauf auch auf einen ausreichend großen Baubereich achten. Hier gibt es oftmals deutliche Unterschiede, da viele Resin 3D-Drucker speziell für kleinere Bauteile entwickelt wurden. Achte also darauf, dass die Maße des Bauraums für deine Projekte ausreichend groß ist. Ebenfalls wichtig ist zudem der Blick auf die Druckauflösung der XY-Achse.

Budget und Erwartungen

Eine wichtige Rolle spielt bei der Wahl der passenden Resin 3D-Drucker natürlich auch die eigene Erwartung. Nicht für jeden Anwender ist ein Profi-Gerät notwendig, welches schnell mehrere tausend Euro kosten kann. Als Anfänger sollte ein Einsteiger-Gerät ausreichen, wobei du heutzutage auch mit diesen bereits hochwertige Drucke erzeugen kannst. Das eigene Budget solltest du natürlich ebenfalls nicht aus den Augen verlieren. Einzig und allein von diesem solltest du den Kauf jedoch nicht abhängig machen, sondern immer das Gesamtpaket betrachten.

Materialauswahl bei Harz Druckern – Diese Möglichkeiten gibt es

Deiner Kreativität sind mit den Harz-Druckern im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Anfertigen kannst du aus den Materialien zahlreiche unterschiedliche Teile. Gut geeignet sind gerade die SLA-Drucker zum Beispiel bei der Herstellung von besonders kleinen Teilen wie Ringen oder anderen Schmuckstücken. Aber auch für Spielfiguren oder kleine Modelle kannst du diese Technologie wunderbar verwenden.

Sind Resin-Drucker giftig?

In einem Resin-Drucker findest du keine Filament-Spule. Hier wird kein Kunststoff erhitzt, sondern stattdessen ein Bauteil über einer Lichtquelle ausgehärtet. Der Kunstharz ist gesundheitlich nicht ganz unbedenklich. Vermeiden solltest du vor allem den Kontakt mit der nackten Haut. Zusätzlich solltest du bei der Entsorgung sachgemäß vorgehen, um auch deiner Umwelt keinen Schaden zuzufügen. Nicht unbedingt ratsam ist es also, dieses Verfahren neben Kindern anzuwenden. Besser ist es da, den Druck in einem abgetrennten Bereich durchzuführen und mit dem Nachwuchs die Ergebnisse gemeinsam zu bespielen.

Für wen sind Resin 3D-Drucker geeignet?

Resin 3D-Drucker existieren heutzutage in zahlreichen unterschiedlichen Ausführungen und Modellen. Mittlerweile sind diese deshalb problemlos für jeden Anwender geeignet. Je nach Budget greifen die meisten Menschen im Hausgebrauch auf die kleineren und günstigeren Geräte zurück. Aber auch in der Industrie werden die Geräte verwendet. Derartige Profi-Geräte können zum Teil auch für den Hausgebrauch erworben werden – zumindest mit dem nötigen „Kleingeld“.

Fazit: Vergleichen und Top-Drucker finden

Resin 3D-Drucker sind enorm beliebt und erfreuen sich vielseitiger Einsatzgebiete. Allerdings ist die Auswahl mittlerweile so groß, dass ein Überblicken der Angebote kaum mehr möglich ist. Wir haben die besten Produkte für dich genauer unter die Lupe genommen und in unserem Ranking aufgeführt. Innerhalb kürzester Zeit findest du also den für dich passenden Drucker. Achten solltest du dabei nicht nur auf den Preis. Eine wichtige Rolle spielen vor allem das Druckverfahren, die Geschwindigkeit oder auch der zur Verfügung stehende Bauraum. Je genauer du vor dem Kauf präzisiert und filterst, desto mehr Spaß wirst du beim Drucken im Alltag haben.

Häufig gestellte Fragen: Resin 3D-Drucker

Ob Resin 3D-Drucker besser als FDM-Drucker geeignet sind, lässt sich pauschal nicht sagen. Wer viel druckt oder Wert auf spezielle Materialeigenschaften legt, kommt an einem FDM-Drucker nicht vorbei. Geht es hingegen vorwiegend um Präzision und eine hohe Druckqualität, sind die Vorteile bei den Resin Druckern zu finden.

Die Preise für einen Harz-3D-Drucker variieren stark und richten sich vor allem nach den Komponenten, Anforderungen und Leistungen. Geräte für den Privatgebrauch und „Hobby-Drucker“ sind bereits ab wenigen hundert Euro zu bekommen. Wer auf ein echtes Profi-Gerät setzen möchte, kann dafür aber problemlos auch mehrere zehntausend Euro ausgeben.

Bei einem Resin- bzw. Harz-3D-Drucker kommt ein flüssiges Hartz zum Einsatz, welches mit UV-Licht oder Laser belichtet wird und so schichtweise aushärtet. Die Technik bringt in der Praxis einige Vorteile und wird zum Beispiel für besonders präzise Drucke verwendet.

Nach dem Abschluss des Druckvorgangs müssen die Ausdrucke aus einem Resin Drucker nachbehandelt werden. Dafür werden die Teile in Isopropylalkohol gespült, um nicht ausgehärtetes Harz von der Oberfläche zu entfernen. Nach dem Trocknen der gespülten Teile müssen einige Materialien zusätzlich nachgehärtet werden, um eine maximale Festigkeit und Stabilität zu erreichen.