Die besten Dual-Extruder 3D Drucker: Mehrfarbig 3D drucken

Die Dual-Extruder 3D Drucker begeistern viele Nutzer. Kein Wunder: Die Geräte bringen einige Vorteile mit sich und ermöglichen zum Beispiel das einfache Kombinieren von verschiedenen Druckmaterialien. Allerdings steigt durch die Dual Extrusion in den meisten Fällen auch die Komplexität eines Druckers und seinen Einstellungen. Wir zeigen dir deshalb im Folgenden die besten Dual-Extruder 3D Drucker und verraten dir, worauf du beim Kauf unbedingt achten musst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Dual-Extruder 3D Druckern handelt es sich um Geräte, die mit zwei oder mehr Extrudern ausgestattet sind
  • Unterschiede wird dabei zwischen unabhängigen Dual Extrudern (IDEX-System) und Dual Extrudern auf einer Schiene
  • Besonders wichtig sind bei der Auswahl des passenden Dual-Extruder 3D Druckers die einfache Kalibrierung und die passende Slicer-Software
  • Heutzutage können viele Drucker als hochwertige und leistungsstarke Dual-Extruder 3D Drucker bezeichnet werden
  • Mit unserer Hilfe findest du die bei besten Dual-Extruder 3D Drucker 2022 und bekommst wichtige Tipps für deinen nächsten Druck

Die besten Dual-Extruder 3D Drucker

Um dir eine schnelle Übersicht liefern zu können, haben wir die aktuell besten Dual-Extruder 3D Drucker 2022 hier in unserer Tabelle aufgeführt:

PlatzNameHerstellerDurchmesser FilamentBauraumDruckauflösungBesonderheitenca. PreisZum Shop*
1S3Ultimaker2,85 mm23 x 19 x 20 cm0,60 mmAuto-Bed-Leveling, Frontscheibe schließbar, intelligente Filamentsensoren, integrierte Webcam, intuitive Bedienung4.700 €Klick
2Sigma D25BCN3D2,85 mm42 x 30 x 20 cm0,50 mmHohe Präzision, Dual-Extruder mit IDEX-System, intuitiver Touchscreen, leiser Druckprozess4.150 €Klick
3Creator 3 V2FlashForge1,75 mm30 x 25 x 20 cm0,40 mmUSB, WiFi und Cloud-Unterstützung, automatischer Druckstopp bei Filamentproblemen, eingebaute HD-Kamera, bis zu 300 Grad Drucktemperatur1.999 €Klick
4S5Ultimaker2,85 mm33 x 24 x 30 cm0,60 mmKompatibel mit über 200 Materialien, großer Bauraum, erweitertes ABL-System, Metall 3D-Druck möglich7.550 €Klick 
5M300 DualZortrax1,75 mm26,5 x 26,5 x 30 cm/Blackout-System, Dual-Extrusion und Single-Extrusion möglich, kapazititver Sensor für Kalibrierung der Bautplattform, integrierte Kamera5.499 €Klick 
6A20MGeeetech1,75 mm25,5 x 25,5 x 25,5 cm0,10 mmLCD-Display, WLAN optional, Dual-Extruder mit einer Düse, kompatibel mit vielen Filamentarten279 €Klick 
7Creator Pro 2FlashForge1,75 mm20 x 14,8 x 15 cm0,50 mmTouchscreen-Display, beheizte Bauplattform, kompatibel mit mehreren Filamenten, Dual-Extruder mit 2 Düsen769 € Klick
8Flow IDEXCraftBot1,75 mm42,5 x 25 x 25 cm/2 Druckköpfe, bis zu 300 Grad Drucktemperatur, bis zu 110 Grad Druckbett, WLAN-kompatibel, großer Bauraum3.959 € Klick
9A10MGeeetech1,75 mm22 x 22 x 26 cm/Dual-Extruder mit 2 Ein- und einem Ausgang, LCD-Bildschirm, hohe Druckgeschwindigkeit, Filamentsensor209 € Klick


Der beste Dual-Extruder 3D-Drucker: Ultimaker S3

Als Testsieger geht bei uns der Ultimaker S3 hervor. Dieser Dual-Extruder 3D-Drucker bietet dir mit dem Auto-Bed-Leveling eine einfache Nivellierung des Druckbettes und gewährleistet damit eine enorme Präzision bei allen Drucken. Zudem ist der Bauraum für die meisten Anwender ausreichend groß, die Bedienung darüber hinaus intuitiv und einfach. Zu den weiteren Besonderheiten gehören die schließbare Frontscheibe oder die integrierte Webcam. Diese macht es dir möglich, den Druckvorgang jederzeit zu verfolgen.

Allgemeine Infos:

  • Name: S3
  • Hersteller: Ultimaker
  • Bauraum (L x B x H in mm): 230 x 190. 200
  • Maximale Druckauflösung (Mikrometer): 60
  • Besonderheiten: Auto-Bed-Leveling, Frontscheibe schließbar, intelligente Filamentsensoren, integrierte Webcam
  • Vorteile: Service-Paket auf Wunsch buchbar, intuitive Bedienung
  • Nachteile:

Der beste günstigste 3D-Drucker mit Dual Extruder: Geeetech A20M

Beim Geeetech A20M handelt es sich um einen FDM-Drucker, mit dem du Filamente mit einem Durchmesser von 1,75 mm verwenden kannst. Der Bauraum des Druckers ist mit 255 x 255 x 255 mm ausreichend groß und in x- sowie y-Richtung spürbar größer als der „kleinere“ Bruder Geeetech A10. Bis zu 110 Grad Celsius kannst du das Heizbett aufheizen, die Extruder bringen bis zu 250 Grad, so dass du die meisten Filamentarten problemlos verarbeiten kannst. Für einen relativ günstigen Preis bekommst du zudem einen cleveren Filamentsensor, aufrüsten kannst du unter anderem mit einem BLTouch-Sensor für etwas weniger manuelle Nivellierungen.

Allgemeine Infos:

  • Name: A20M
  • Hersteller: Geeetech
  • Bauraum (L x B x H in mm): 255 x 255 x 255
  • Maximale Druckauflösung (Mikrometer): 10
  • Besonderheiten: LCD-Display, WLAN optional, Dual-Extruder mit einer Düse, kompatibel mit vielen Filamentarten
  • Vorteile: Geringer Preis, großer Bauraum, ABL optional verfügbar
  • Nachteile: Bausatz, geringe Schichtauflösung

Der beste Premium Dual-Extruder 3D-Drucker: Ultimaker S5

Suchst du nach einem echten Premium-Gerät, können wir dir den Ultimaker S5 empfehlen. Dieser bietet dir einen großen Bauraum mit 330 x 240 x 300 cm und zudem mit bis zu 60 Mikrometern auch eine hohe maximale Druckauflösung. Bekannt ist Ultimaker für die hochwertigen Materialien seiner Drucker, ebenso für die leichte Bedienung mittels moderner Displays. Der S5 verfügt zudem über eine integrierte Webcam für das Verfolgen der Druckaufträge und bietet ein erweitertes Auto-Bed-Leveling. Kompatibel ist dieser High-End-Drucker zudem mit mehr als 200 Materialien und ermöglicht unter anderem den Metall-3D-Druck.

Allgemeine Infos:

  • Name: S5
  • Hersteller: Ultimaker
  • Bauraum (L x B x H in mm): 330 x 240 x 300
  • Maximale Druckauflösung (Mikrometer): 60
  • Besonderheiten: Kompatibel mit über 200 Materialien, großer Bauraum, erweitertes ABL-System, Metall 3D-Druck möglich
  • Vorteile: Heizbett bis zu 140 Grad, hohe Druckauflösung, WiFi-Anschluss, integrierte Webcam, schnelles Einrichten und einfache Touch-Steuerung
  • Nachteile: Hoher Preis

Was ist ein Dual-Extruder 3D-Drucker?

Bei einem Dual-Extruder 3D-Drucker handelt es sich um Drucker, die mehrere Druckmaterialien zur gleichen Zeit verarbeiten können. Das Verfahren wird als Dual Extrusion bezeichnet und ermöglicht den Nutzern einen deutlich größeren Handlungsspielraum mit ihrem Gerät. So können zum Beispiel dank der Dual Extrusion mehrfarbige Drucke bewerkstelligt oder sogar zwei Objekte parallel zur gleichen Zeit gedruckt werden.

Ganz neu ist diese Technik übrigens nicht. Bereits mit dem CTC Bizer wurde vor mehr als fünf Jahren ein Dual-Extruder 3D-Drucker auf den Markt gebracht, bei dem es sich um einen Klon des Makerbot Replicator 2 handelte. Durchsetzen konnte sich dieser jedoch nicht wirklich, da vor allem die Kalibrierung Herausforderungen mit sich brachte. Nachhaltig geändert hat sich dies durch den Ultimaker 3, der die Dual-Extrusion deutlich benutzerfreundlicher werden ließ.

Wie funktioniert der mehrfarbige 3D-Druck?

Der mehrfarbige 3D-Druck funktioniert nach einem simplen Prinzip. Ein Dual Extruder 3D-Drucker ist mit zwei Extrudern ausgestattet, die somit innerhalb eines Druckauftrags zwei Filamente verarbeiten können. So kannst du zum Beispiel mit dem einen Extruder das Objektmaterial herstellen, während du mit dem anderen Extruder das Stützmaterial erstellst. Oder du nutzt die verschiedenen Extruder, um mehrfarbige Drucke umzusetzen. Die unterschiedlich farbigen Filamente musst du bei einem Dual-Extruder 3D-Drucker dann nicht wechseln.

Typen des mehrfarbigen 3D-Drucks

Beim mehrfarbigen 3D-Druck kann generell zwischen zwei Typen unterschieden werden: Dem Independent Dual Extruder System (IDEX) und dem Dependant Dual Extruder System.

IDEX Independent Dual Extruder System

Beim Independent Dual Extruder System sind die Dual Extruder getrennt voneinander und arbeiten auch vollkommen unabhängig. Du kannst so zum Beispiel zwei Objekte gleichzeitig drucken oder PVA als Trägermaterial einsetzen, wenn du komplexere Objekte herstellen möchtest. In vielen Fällen werden die Düsen während des Wechsels der Druckköpfe einfach mittels Silikonscheiben gereinigt. So wird verhindert, dass zu viel Filamentmaterial auf der Oberfläche des Drucks zu finden ist.

Dependant Dual Extruder System

Neben dem sogenannten IDEX-System kommt für den mehrfarbigen 3D-Druck auch das Dependant Dual Extruder System zum Einsatz. In diesem Fall sind die Dual Extruder nicht getrennt voneinander, sondern befinden sich auf einer Schiene. Der große Vorteil liegt in diesem Fall vor allem in der Geschwindigkeit.

Auswahlkriterien für einen 3D-Drucker mit Dual Extruder

Auf den ersten Blick kommen viele 3D-Drucker mit Dual Extruder in Frage. Ganz wesentlich entscheidend ist natürlich, welche persönlichen Anforderungen und Erwartungen du an dein Gerät stellst. Davon abgesehen solltest du aber auch ein paar allgemeine Auswahlkriterien im Blick behalten. Welche das sind und was du genau beachten musst, erklären wir dir jetzt etwas genauer.

Einfache Kalibrierung des Dualdrucks

Der Dualdruck ist vor allem in der jüngeren Vergangenheit zu Ruhm und Ehre gekommen. Das liegt daran, dass mittlerweile eine wesentlich leichtere Kalibrierung möglich ist. Noch vor einigen Jahren war diese die wohl größte Herausforderung und sorgte letztendlich dafür, dass sich dieses Verfahren erst verspätet durchsetzen konnte. Auch heute solltest du beim Kauf aber unbedingt prüfen, welche Kalibrierungsmöglichkeiten dir geboten werden und wie leicht du die Einstellungen vornehmen kannst.

Für Dualdruck optimierte Software

Der zweite große Kritikpunkt war die Slicer-Software, die viele Jahre lang gar nicht für den Dualdruck optimiert wurde. Auch hier hat sich mittlerweile eine Menge geändert. Heutzutage bieten viele Geräte passende Software für den Dualdruck an und machen diesen damit auch für Neulinge deutlich leichter realisierbar. Findest du eine solche Software bei deinem Drucker nicht, dürftest du zumindest als Anfänger vor einer spürbaren Herausforderung stehen.

Preis/Leistung

Das Preis-Leistungsverhältnis sollte bei jedem Produkt geprüft werden. So auch bei den Dual-Extruder 3D-Druckern. In den vergangenen Jahren hat sich der Preis für leistungsstarke Geräte aufgrund der fortschrittlichen Entwicklung deutlich gesenkt. Gute Geräte sind bereits für „schmales“ Geld zu bekommen. Dennoch raten wir davon ab, zu billig zu kaufen. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass es sich um mindere Qualität handelt, die dementsprechend mit Folgekosten verbunden sein kann.

Beheiztes Druckbett

Ein beheiztes Druckbett sollte dein Dual-Extruder 3D Drucker unbedingt vorweisen können. Im besten Fall kannst du dieses auch flexibel austauschen und so einfach aus dem Gerät entfernen. Das hilft dir auch bei der Reinigung und Wartung. Nicht ganz unwichtig ist übrigens auch die maximale Temperatur des Druckbettes. Mindestens 100 Grad Celsius sollte dieses erreichen können.

Einfache Wartung

Jeder 3D-Drucker muss früher oder später gewartet werden. Nur so stellst du sicher, dass dein Gerät auch nach langer Zeit weiterhin treu und zuverlässig seine Dienste erledigt. Die Wartung kann dabei durchaus ein „Nadelöhr“ auf der Suche nach dem besten Drucker sein. Möchtest du dir keine unnötigen Aufgaben stellen, solltest du auf eine möglichst einfache Wartung achten. Hilfreich ist es in diesem Fall auch, wenn dir ein kompetenter Support zur Seite steht oder du dich auf eine große Community verlassen kannst.

Ersatzteile verfügbar

Die Suche nach Ersatzteilen muss keine Herausforderung sein. Bei vielen Geräten ist sie es aber dennoch. Wir raten dir deshalb dazu, bereits vor dem Kauf einen Blick darauf zu werfen, wie und wo du mögliche Ersatzteile beschaffen kannst. Je nach Drucker und Hersteller ist dies mal einfacher, mal komplizierter möglich.

Bauraum

Große Aufmerksamkeit solltest du dem Bauraum deines Dual-Extruder 3D-Druckers zukommen lassen. Durch die zusätzlichen Extruder nimmt der Bauraum im Vergleich zu klassischen 3D-Druckern mit nur einem Extruder ein wenig ab. Das ist insbesondere bei den Druckern mit dem INDEX-System der Fall, da dieses vergleichsweise viel Platz einnimmt. Je nach gewünschter Größe deiner Druckobjekte musst du hier also besonders aufmerksam sein.

Für wen sind 3D-Drucker mit Dual-Extruder geeignet?

3D-Drucker mit Dual-Extruder sind für dich gut geeignet, wenn du etwas komplexere Drucke umsetzen möchtest. Also zum Beispiel dann, wenn du öfter zweifarbige oder mehrfarbige Objekte druckst oder zum Beispiel komplexe Geometrie mit Hilfe von löslichen Stützstrukturen herstellen möchtest. In diesen Fällen ist ein Dual-Extruder 3D-Drucker für dich mit großer Wahrscheinlichkeit die beste Wahl. Solltest du dich hingegen vornehmlich auf einfache Drucke fokussieren wollen, reicht in vielen Fällen auch ein Single-Extruder-Drucker aus.

Vor- und Nachteile von Dual-Extruder 3D-Druckern

Die Dual-Extruder 3D-Drucker bieten einige echte Vorteile. Insbesondere dann, wenn du gerne komplexe und mehrfarbige Materialien druckst, erleichtern diese den Ablauf spürbar. Du kannst mehrere Farben ohne Materialwechsel verwenden und zusätzlich auch auf ganz verschiedene Materialien zurückgreifen. Je nach Abmessungen der Objekte kannst du sogar zwei kleinere Ausführungen parallel drucken.

Ein möglicher Nachteil ist, dass der Bauraum durch die zusätzlichen Extruder stetig abnimmt. Gerade die Suche nach Dual-Extruder-Druckern mit einem besonders großen Bauraum kann also eine Herausforderung werden. Ebenso besteht die Gefahr des Oozings oder, dass du aufgrund der ungleichen Materialeigenschaften etwas mehr Zeit für das Justieren benötigst. Auch das Slicing ist für gewöhnlich ein wenig komplizierter, wobei die modernen Softwares der Hersteller dir hier schon kräftig unter die Arme greifen können.

Vorteile

  • Mehrere Farben ohne Materialwechsel verwenden
  • Unterschiedliche Materialien, zum Beispiel für Stütz- und Objektmaterial, nutzbar
  • Verschiedene Düsendurchmesser für unterschiedliche Objektbereiche und eine verringerte Druckzeit
  • Kleine Objekte teilweise parallel druckbar

Nachteile

  • Druckvolumen nimmt durch zusätzlichen Extruder ab
  • Slicing unter Umständen etwas komplizierter
  • Gefahr der Farbkontamination (Oozing) vorhanden
  • Längere Justierdauer bei ungleichen Materialeigenschaften

Upgrade-Kits: Die Alternative für 3D-Drucker mit Dual/Multiple-Extrudern

Als interessante Alternative zu den 3D-Druckern mit Dual-Extrudern haben sich verschiedene Upgrade-Kits entpuppt. Mit diesen kannst du deine Drucker einfach aufrüsten. Ein paar besonders interessante Kits stellen wir dir im Folgenden kurz vor.

Prusa MMU2S Upgrade für i3 MK3/2

Das Prusa MMU2S Upgrade für i3 MK3/2 Drucker ist die mittlerweile bereits zweite Generation der druckerspezifischen Multi-Material-Addons von Prusa. Drucken kannst du mit diesem Kit mit bis zu fünf Filamenten gleichzeitig, so dass auch besonders komplexe und sehr bunte Objekte in Frage kommen. Im Vergleich zum MMU1 wurde der MMU2S grundlegend neu gestaltet und verwendet einen ganz neuen Filament-Lademechanismus, das Verklemmen der Filamente wird durch einen Finda-Sensor und eine eingebaute Klinge verhindert.

BIQU Dual Color Upgrade Kit für BIQU B1 + BQ

Für den zweifarbigen Druck am BIQU B1 und dem BQ kannst du auf das Dual Color Upgrade Kit von BIQU zurückgreifen. Hierbei handelt es sich um einen dualen Druckkopf mit zwei Eingängen und einem Ausgang. Drucken kannst du also zwei verschieden farbige Filamente. Dank des modularen Aufbaus des Kits sind Montage von Extruder und Hotend einfach erledigt. Zudem ist das Upgrade Kit kompatibel mit anderen Funktionen wie etwa einer dualen Z-Achse.

Palette 3 Pro

Während die beiden bisher genannten Upgrade-Kits druckerspezifisch bereitgestellt werden, kannst du das Palette 3 Pro für verschiedene 3D-Drucker als Upgrade verwenden. Bis zu acht verschiedene Filamente können mit diesem Kit verarbeitet werden. Im Vergleich zum Palette 3 2S druckt das 3 Pro rund 20 Prozent schneller, im Vergleich zum Palette 3 immerhin rund zehn Prozent schneller. Darüber hinaus ist das Upgrade Kit mit einem Canvas Hub ausgestattet und macht zudem das Verwalten der Drucke in der Cloud möglich.

Kleiner Tipp: Möchtest du prüfen, ob dein Drucker mit dem Palette 3 Pro kompatibel ist, kannst du hier die offizielle Liste der kompatiblen Drucker einsehen.

Fazit: Die besten 3D Drucker mit Dual Extruder einfach finden

3D Drucker mit Dual- bzw. Multi-Extrudern sind heutzutage sehr beliebt. Die Hersteller haben ihre Geräte in vielen Fällen in dieser Hinsicht spürbar verbessert und so die „Kinderkrankheiten“ der Vergangenheit aus dem Weg räumen können. Noch immer gibt es zum Teil jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Geräten. Möchtest du den für dich besten 3D Drucker mit Dual Extruder finden, solltest du deshalb vor dem Kauf einen genauen Blick auf die Eigenschaften und Funktionen werfen. Darüber hinaus solltest du hinterfragen, welche Anforderungen du an dein Gerät stellst. Auch das wird dir dabei helfen, die passenden Drucker auswählen zu können.

Häufig gestellte Fragen zu Druckern mit mehreren Extrudern

Sende mir gerne deine Fragen zu 3D Druckern mit Dual-Extrudern zu und ich beantworte sie hier für alle.

Ein 3D-Drucker mit zwei Extrudern ist dann hilfreich, wenn verschiedene Farben im Druckobjekt verwendet werden sollen. Darüber hinaus eignen sich die Dual Extruder auch dann, wenn unterschiedliche Materialien wie lösliche Stützmaterialien und Objektmaterialien genutzt werden sollen.

Dual-Extruder lohnen sich vor allem dann, wenn die Nutzer regelmäßig komplexe oder besonders bunte Objekte herstellen wollen. In diesen Fällen wird die Handhabung durch die zusätzlichen Extruder deutlich vereinfacht und verschiedene Farben können zum Beispiel bequem ohne Materialwechsel gedruckt werden.

Dual-Extruder können schneller drucken als Single-Extruder-Geräte. Einige Dual-Extruder Drucker ermöglichen das parallele Drucken von mehreren Objekten zur gleichen Zeit. Rein rechnerisch könnte so also die Druckzeit gegenüber einem Drucker mit Single Extruder halbiert werden.

Ob es sinnvoll ist, auf einen Dual-Extruder-3D-Drucker umzusteigen, lässt sich nicht pauschal sagen. Sinnvoll ist der Umstieg dann, wenn die Nutzer häufiger komplexe Druckobjekte realisieren möchten oder die Objekte mit besonders vielen Farben gedruckt werden sollen. Für alle einfachen Objekte sind Single-Extruder Drucker meist vollkommen ausreichend.

Mit Dual-Extruder 3D-Druckern können mehrere Materialien gleichzeitig gedruckt werden. Wichtig zu beachten ist dabei die Kompatibilität der einzelnen Materialien. Schmelzen diese etwa nicht gleich schnell oder haften nicht ähnlich gut, kann es zu Problemen kommen.

3D-Drucker mit Dual-Extruder benötige eine spezielle Slicer-Software. Gerade in den letzten Jahren war dies ein Grund dafür, dass sich die Geräte nicht sofort nach der Einführung durchsetzen konnten. Mittlerweile stehen jedoch viele nützliche Slicer-Softwares zur Verfügung.