Carl R. Deckard – Der Erfinder des Selektiven Lasersinterns

Bereits als Kind hatte sich der kleine Carl R. Deckard in den Kopf gesetzt, Erfinder zu werden. Dieses Ziel sollte er auch erreichen.

Bereits als Student kam ihm der Einfall

Während seines Maschinenbaustudiums in den 80er Jahren an der University of Texas besuchte er im Sommer ein sogenanntes Summer Camp. Während dieses Camps kam ihm die Idee, die sein Leben veränderte.

Er arbeitete zu der Zeit nebenbei in einer Firma namens TRW Mission, die Teile für die Ölgewinnung herstellte. Obwohl die bei der Produktion verwendeten Maschinen auf dem neuesten Stand der Technik waren und auch CAD verwendet wurde, wurden seiner Meinung nach zu viele Gussteile und somit Gussformen verwendet.

Seine Idee wurde beachtet und unterstützt

So tüftelte er mehrere Jahre an der Umsetzung seiner Idee, Teile ohne Gussformen herstellen zu können. Die Vertreter der Universität erkannten den Wert seiner Arbeit und unterstützten den eifrigen Erfinder. Er widmete seine Zeit im Masterstudium und anschließend als Doktorand der Verbesserung dieser Technologie.

1987 konnte er sein für das Selektive Lasersintern (SLS) anmelden. 1989 wurde das Patent erteilt. Unternehmen wurden darauf aufmerksam und konnten diese Technologie lizenzieren. Diese einzelne Erfindung brachte der University of Texas über Jahre hinweg die höchsten Einnahmen aller Patente ein.

Patente von Carl R. Deckard

  • Selective Laser Sintering with Assisted Powder Handling (US4938816A)
  • Method and Apparatus for Producing Parts by Selective Sintering (US5017753A)
  • Multiple material systems for selective beam sintering (US4944817A)

Quellen/Weiterführende Literatur